Politik

EINLEITUNG

Politik setzt für das Leben unserer Gesellschaft den Rahmen. Dieser Rahmen sollte möglichst locker gefasst sein und doch vieles definieren - darin liegt die Schwierigkeit. Nicht das Gesetz soll das Leben definieren, sondern jeder einzelne Mensch, weshalb ich für Eigenverantwortung plädiere. Wir sollen in einer liberalen Gesellschaft leben, wo der Mensch die Spielregeln vorgibt, eine freie und liberale Wirtschaft kann sich entsprechend den Bedürfnissen entwickeln und erhält gute politische Rahmenbedingungen und sicherlich keine Zwangsauflagen. Es liegt an der Politik, diese Leitplanken vorzugeben. 

 

Meine Schwerpunkte liegen bei den Themen Kultur und Stadtentwicklung, beides verfolge ich leidenschaftlich. Lesen Sie dazu gleich unten meine detaillierteren Standpunkte.

SMARTSPIDER

Meine politischen Ausrichtungen grafisch zusammengefasst. Detaillierter Fragebogen unter www.smartvote2018.rperroulaz.ch


URBANITÄT UND KULTURELLE LEUCHTTÜRME – EIN WINTERTHUR DER ZUKUNFT!

KULTURSTADT WINTERTHUR

Kunst und Kultur als weitsichtiger Standortfaktor

Winterthur hat kulturell bereits in vielen Sparten sehr gute Angebote, doch als Stadt ohne See oder Berge stellt sich die Frage nach einem griffigen Standortfaktor. Wirtschaftlich und touristisch darf dieses Potential nicht unterschätzt werden, da es Unternehmen überzeugen kann, sich in einem urbanen und lebendigen Umfeld niederzulassen. Die Stadt besitzt eine einmalige Dichte an hochrangigen Kunstwerken mit teils internationaler Ausstrahlung. Das sich in der Umsetzung befindliche Museumskonzept für Kunstmuseum, Museum Oskar Reinhart und die Villa Flora bietet die gute Grundlage für eine spannende Zukunft und eine effizientere Vermarktung – aber wir dürfen nicht stehen bleiben, denn schweizweit werben Museumsneubauten um Aufmerksamkeit. Ein neuer Kulturstandort auf dem Sulzer-Areal würde Winterthur neue Strahlkraft verleihen.

 

Um dieses Potential entwickeln zu können, braucht es leidenschaftliche Kulturgeniesser im Gemeinderat!

 

Kulturvermittlung im persönlichen Umfeld 

Artikel zur Kultur

Download
Wandzeitung Winterthur. Artikel "Die Chancen der Kunststadt Winterthur". 13.08.2017
Wandzeitung_2017-08-13_Kunststadt_WEB.pd
Adobe Acrobat Dokument 97.8 KB
Download
Der Landbote. Leserbrief zur Abstimmung "House of Winterthur". 13.05.2017
Landbote_2017-05-13_House-of-Winterthur_
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Download
FDP-Vision Winterthur 2050. März 2016.
> Massgebliche Beteiligung am Punkt 6 "Kultur"
Vision Winterthur 2050_definitiv.pdf
Adobe Acrobat Dokument 646.6 KB

STADTENTWICKLUNG

Stadtentwicklung und Urbanität – aber weitsichtig

Die Stadt Winterthur verzeichnet pro Jahr einen starken Zuwachs von rund 1500 Personen – mittlerweile beträgt die Einwohnerzahl über 113’000! Um dieses Wachstum aufzufangen, muss im ganzen Stadtgebiet verdichtet gebaut werden. So lassen sich bewusst Grünzonen in der Stadt erhalten. Die verfügbaren Ressourcen müssen effizient genutzt werden. Es braucht eine weitsichtige Überarbeitung des Zonenplanes, welcher eine höhere Geschosszahl zulässt und an städtebaulich guten Standorten auch das eine oder andere Hochhaus erlaubt.

 

Für eine urbane Stadtentwicklung braucht es mehr architektonische Sensibilität im Gemeinderat!

 

Die Stadt wächst - aber wie? (Baustelle in Winterthur-Neuhegi)

Artikel zur Stadtentwicklung

Download
Wandzeitung Winterthur. Artikel "Eine neue Urbanität für Winterthur". 13.12.2017
Wandzeitung_2017-12-13_Urbanität_WEB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB
Download
Der Landbote. Leserbrief zum Hochhaus-Werk 1. 26.02.2015
Landbote_2015-02-26_Hochhaus-Werk1_WEB.p
Adobe Acrobat Dokument 180.8 KB
Download
Der Landbote. Leserbrief zum Hochhaus-Werk 1. 09.10.2014
Landbote_2014-10-09_Hochhaus-Werk1_WEB.p
Adobe Acrobat Dokument 191.2 KB
Download
Der Landbote. Leserbrief zur Abstimmung Planungs- und Baugesetz. 10.09.2014
Landbote_2014-09-10_ÄnderungPBG_WEB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 145.6 KB
Download
Der Landbote. Leserbrief zum Sulzerareal. 23.11.2010
Landbote_2010-11-23_Sulzerareal_WEB.pdf
Adobe Acrobat Dokument 219.3 KB

WEITERE POLITISCHE SCHWERPUNKTE

Ich setze mich unter anderem für folgende Anliegen ein:

  • Mittelfristige Senkung des Steuerfusses
    Damit sich vermehrt Unternehmen für einen Sitz in Winterthur entscheiden, muss der Steuerfuss mittelfristig zwingend gesenkt werden. Die Steuerbelastung ist zwar nicht das einzige Standortargument, aber doch ein wichtiges. Winterthur benötigt dringend ein höheres Verhältnis zwischen Arbeitsplätzen und Wohnbevölkerung.

  • Attraktive und vereinfachte Rahmenbedingungen
    Die Rahmenbedingungen für die Ansiedlung neuer Unternehmungen müssen vereinfacht werden. Dies kann z.B. in Bezug auf die Erteilung von Baubewilligungen oder in Form vorbereitender Infrastrukturausbauten (Werkleitungen, Strassen, etc.) in Gewerbegebieten erfolgen.

  • Einsatz für höheren Zentrumslastenausgleich
    Winterthur erfüllt heute für viele Gemeinden in der Region eine Zentrumsaufgabe (Arbeitsplätze, Freizeitangebote, Sportanlagen, Kultur, etc.) und erhält dafür einen kantonalen Ausgleichsbetrag von 86 Mio. Franken pro Jahr. Dieser Beitrag ist angesichts der hohen Sozialausgaben zu tief. Städte sind naturgemäss Anziehungspunkte für verschiedene Interessen, der Kanton soll dem vermehrt Rechnung aufkommen. Ziel soll jedoch mittelfristig eine massive Senkung der Sozialkosten sein.

 

  • Anpassung der Parkplatzverordnung
    Für Industrieunternehmen sind aufgrund ihres Schichtbetriebes Parkplätze essentiell. Daher muss die Parkplatzverordnung angepasst werden. Für den Werkplatz Winterthur ist es von Interesse, weiterhin Industriearbeitsplätze zu beheimaten. Es braucht zudem auch zukünftig Parkplätze in der Innenstadt - vorzugsweise unterirdisch.

  • Eine gut vernetzte Stadt mit verschiedenen Verkehrsmitteln
    Es benötigt ein gutes Miteinander, so darf das Verkehrsnetz nicht nur auf den ÖV ausgerichtet sein, sondern es sollen alle Verkehrsträger (Fussgänger, Velo, Auto, ÖV) berücksichtigt werden. Nur so erzielt man eine vernetzte und leistungsfähige Stadt.

  • Verdichtetes Bauen (siehe oben)
    Das Stadtgebiet muss baulich verdichtet werden; weitere Überarbeitungen des Zonenplans sind nötig, um höhere Geschosszahlen zu ermöglichen.

  • Kulturstadt Winterthur als Standortfaktor (siehe oben)
    Eine neu ausgerichtete Kulturlandschaft mit Museen und Theatern kann als Standortfaktor dienen, um Unternehmen von einem urbanen und lebendigen Umfeld zu überzeugen.